Lichtverhältnisse geschickt ausnutzen

Hilfe, ich sehe nichts!
In Kellerwohnungen kann es ziemlich dunkel werden. Von Maklern werden solche Wohnungen gerne als Souterrain bezeichnet. Der Volksmund verspottet sie als Loch. Und das nicht ohne Grund. Denn unten ist es ziemlich dunkel und oft muss ein Zimmer auch tagsüber beleuchtet werden. In den Ecken können Stehleuchten behilflich sein, um die Lichtverhältnisse aufzubessern. Manche Kellerwohnungen können gelegentlich ziemlich hell sein. In diesem Fall sollte nur auf die gegenüberliegende Wand vom Fenster geachtet werden. Ein besonderes Highlight sind eingebaute Dioden. Sie werden zwischen zwei verschiedenen Stoffen befestigt. Im Normalfall wird Holz verwendet. Mitten in ein Loch werden diese Dioden platziert. Sie sind so klein und unauffällig, dass sie niemandem auffallen. Licht an und die Besucher staunen nicht schlecht. Denn keiner sieht, woher es genau kommt. Es ist einfach nur hell. Vor allem für das Souterrain wäre so ein verstecktes Lichtsystem zu empfehlen. Alternativ können klassische Wandleuchten verwendet werden. Sie hellen das letzte Eck im Zimmer auf, was bei einer Erdgeschosswohnung sehr wichtig ist. Es sollte viel mit Spiegeln gearbeitet werden. Verglaste Elemente sorgen für Reflexionen, die einen Raum freundlicher erscheinen lassen. Die positiven Auswirkungen können sich sehen lassen. Es wird weniger Strom verbraucht und eine Stehleuchte reicht völlig aus.

Standard Wohnverhältnisse
Wer in einer Kellerwohnung lebt, gehört wohl eher der Ausnahme an. Denn ein durchschnittlicher Bürger verfügt über eine normale Wohnung, die einige Fenster vorzuweisen hat. Hier gibt es allerdings auch Unterschiede zwischen Nord- und Südlage. Während bei einer Position die Sonne nur bis 12 Uhr scheint, kann sich die andere Seite ab 12 Uhr an hellem Tageslicht erfreuen. Hier gilt es, Schatten und Licht perfekt miteinander zu kombinieren. Sie müssen harmonieren und einen gemütlichen Eindruck erwecken. Wenn ein Raum zu hell wird, belastet das auf Dauer die Augen. Etwas Dunkelheit kann eine wohltuende Abwechslung sein. Wer vor seinem Zimmer einen Balkon hat, sollte den Esstisch in seiner Nähe platzieren. Ein Raumstratege würde genauso vorgehen, da das Licht von draußen geschickt genutzt wird. Wer den MöbelProfi zurate zieht, erhält noch weitere wertvolle Tipps. Zunächst sollte das Bett nicht in der Nähe von Fenstern platziert werden. Auf Dauer kann es störend sein, durch Licht geweckt zu werden. Es empfiehlt sich, das Bett in eine dunkle Ecke zu stellen. Dazu kann eine Leuchte an der Wand befestigt werden, damit man auch abends gemütlich ein Buch lesen kann. Wenn die Lichtverhältnisse düster sind, sollte zu hellen Möbeln gegriffen werden. Denn sie verleihen der Wohnung eine positive Ausstrahlung. Wenn es hell ist, sind dunkle Gegenstände die beste Wahl. Denn sie schonen die Augen und bieten einen Kontrast. Farbliche Unterschiede machen sich immer gut, da sie eine Wohnung interessant erscheinen lassen – auch wenn sie es gar nicht ist. Allerdings sollte am Licht nichts verändert werden. Ein natürlicher Farbton ist immer am besten. Wer seiner Wohnung etwas mehr Pepp verleihen will, sollte keine rote Lampe kaufen. Ein rotes Sofa wäre die bessere Wahl, auch wenn man sich darüber lange streiten könnte.

Was tun bei grellen Sonnenstrahlen?

Das andere Extrem zum Souterrain wäre die Dachgeschosswohnung. In ihr ist es auch ohne Leuchten hell, da sie meistens viele Fenster hat. Im Sommer kann es dort sehr warm werden und das sollte bei den Überlegungen eine wichtige Rolle spielen. Schwarze Möbelstücke wären ein schöner Kontrast. Am besten noch in einem matten Farbton, damit sie sich nicht in der Sonne spiegeln. Allerdings können sie im Sommer durch die Strahlen stark aufgewärmt werden und die Wohnung noch mehr erhitzen. Deshalb empfiehlt es sich, eher zu hölzernen Tönen zu greifen. In Kombination mit Weiß macht das einen sehr edlen Eindruck. Dunkle Gegenstände sollten höchstens in sonnenarmen Ecken platziert werden.



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